Aller guten Dinge sind drei – Rückblick Herbst 2015 Reserveliga Teil 1

DDR-Panda

In die DSG-Reserveliga ist die Herbstsaison 2015/16 schon beendet. Dies ist die erste Folge eines mehrteiligen Rückblicks auf die Spiele des Dynamo Aufbauteams.

Die Premierensaison 2013/14 beendete die Dynamo Donau Reserve immerhin auf dem zwölften Platz von zu Beginn 14 Teams. Die zweite Mannschaft von Lateinamerika stellte in der Winetrpause den Spielbetrieb ein. Wir konnten sie also quasi organisatorisch abhängen … Das Dynamo Reserveteam ist neben den Top Fünf der Reserveliga das einzige Team, das kein Spiel absagen musste und zu Spielbeginn immer mit elf Spielern am Feld stand. Also doch eine respektable Leistung für die erste Ligasaison, die abseits des Platzes erbracht wurde. Aber ein Team konnten wir in der Endtabelle auch sportlich hinter uns lassen: Starchant wurde um drei Punkte distanziert. Insgesamt holte das Dynamo Aufbauteam 2013/14 mit fünf Siegen und fünf Remis 20 Punkte aus 26 Spielen.

Die zweite Saison brachte einige wichtige Verbesserungen: Die Skepsis mancher Dynamos “nur” in der Reserve zu spielen war gewichen. Auch weil die Kampfmannschaft vom Aufbauteam – Stichwort “Spielpraxis” – profitierte. Neuzugänge verstärkten das Team zusätzlich. Ein entscheidender Faktor ist natürlich auch, dass die Dynamo Reserve ab der Saison 2014/15 einen eigenen Trainer hat. Und was für einen: Milan bringt neben Kompetenz auch das richtige Maß an Spass und Ernst ein.

Sportlich gelang ein gewaltiger Sprung. Die Punkteanzahl wurde auf 40 Zähler verdoppelt. Zwölf Siege stehen (bei vier Remis) acht Niederlagen gegenüber. Ein Highlight der Saison war sicher der 3:1-Sieg gegen die davor fast 20 Monate ungeschlagenen Südtiroler. Es blieb auch die einzige Saisonniederlage des Reserve-Meisters FC Südtirol. Das Dynamo Donau Aufbauteam belegte in der Abschlustabelle 2014/15 den überzeugenden und verdienten fünften Platz.

Entsprechend euphorisch ging man im Sommer 2015 in die Vorbereitung. Das Testspiel gegen ILA Ehlibeyt ging glatt mit 0:10 (0:5) verloren. Der sympatische, aber einfach zu starke Gegner versetzte uns einen Dämpfer zur rechten Zeit.

In unserer dritten Spielzeit (2015/16) wurde die DSG-Reserveliga in zwei parallele Spielklassen geteilt. Statt der bisher 26 oder 24 Bewerbspiele sollten es diesmal nur noch 14 sein. Für Klubs wie Dynamo mit einem großen Kader und funktionierender Organistion ist diese Reduktion der Punktspiele keine befriedigende Veränderung.

Im ersten Ligamatch trat die Dynamo Reserve gegen SV Panda dann trotzdem an. Da es nur wenige Pandas gibt, hatte der Gegner nur elf Spieler zur Verfügung. Dynamo hatte den Vorteil vier Wechselspieler bringen zu können. Wir dominierten die Partie von Beginn an, vergaben aber schon in der ersten Halbzeit etliche Chancen. Und weils manchmal tatsächlich so ist, dass man Tore, die man nicht schießt, bekommt, ging der SV Panda in der 33. Minute in Führung. Die Zahl der Pandas wird weiter dezimiert. Ohne Wechselspieler angetreten bestritten die Pandas das Ende der ersten Halbzeit schon zu zehnt, da sich ein Panda verletzte. Sie brachten den knappen Vorsprung aber in die Pause.

In der Halbzeit stellte Trainer Milan Dynamo auf volle Offensive um. Die Viererkette im Zentrum mit Debütant Adrian und Flo stand hoch, die Mittelfeldspieler orientierten sich nach vorne. Angriff um Angriff folgte. Nach knapp einer Stunde gelang Anis bei seiner Dynamo-Premiere der Ausgleich. Dynamo wollte nun den Sieg und riskierte weiter in Konter zu laufen. Und genau aus einem schnellen Gegenstoß resultierte das zweite Tor für Panda. In den letzten 20 Minuten vergab quasi jeder Dynamo Torchancen. Das zweite und dritte Tor gelangen nicht mehr. Ein kämpfender Gegner, der am Ende nur noch zu neunt am Feld stand, überstand den Ansturm. Panda besiegt Dynamo mit 2:1.

Doch nicht nur, weil aller guten Dinge drei sind, sondern auch wegen einer – abgesehn vom Ergebnis und der Chancenauswertung – guten Leistung, gingen wir nach den beiden Niederlagen optimistisch ins Match gegen Kopten FC. Es folgte eine überzeugende Mannschaftsleistung, bei der auch das Ergebnis passte. Von Anfang an war Dynamo gut organisiert, ließ praktische keine Chancen zu. Auch wenn der Gegner einmal tief stand, blieben wir geduldig. Mit einigen überlegten Pässen wurde auch das 1:0 herausgespielt. Am Ende legte Simon für Juan im Strafraum auf. Weiterhin dominierte Dynamo. Der Kopten FC probierte noch dem Rückstand was neues: Das unkoordinierte Pressing der Kopten wurde aber von Dynamo ruhig umspielt. Und so blieben wir das dominierende Team. Etwas überraschend kam der Ausgleich aus einem Weitschuss. Die Kopten zeigten sich effizient: Erste Chance, erstes Tor.

In der Pause gab es nicht viel zu sagen, außer: “Macht so weiter!” Das taten wir und auch die Tore kamen. Das 2:1 besorgte Simon. Dann zeigte sich auch Dynamo in Person von Franz als effizient. Der linke Flügekspieler wurde in der 59. Minute eingewechselt, machte in der 69. das 3:1, in der 71. das 4:1 und musste kurz darauf verletzt raus. Doch auch für diese Situation hatte das Dynamo Aufbauteam von einem Gegner gelernt – nämlich den in Unterzahl erfolgreichen Pandas. Mit einem Mann weniger am Feld gelang sogar noch das 5:1. Simon stellte mit seinem zweiten Tor den Endstand her. Man schien also bereit für das nächste Match gegen das Topteam Südtirol.

Dazu mehr im bald folgenden zweiten Teil des Reserveliga-Rückblicks.

Text: Wolferl Starzinger

Dynamo Donau Reserve – SV Panda 1:2 (0:1)

Aufstellung: Murat Aksoy – Saeed Buxton Simusamba, Adrian Brandauer, Flo Kraus, Moritz Binder – Lukas Zacke (67. Bernd Herger), Ramazan Karadal, Apo Divlek (80. Juan Piccado Herrera), Sven Radisch – Andi Zuwach (45. Anis El Far), Consti Babits

Tor: Anis El Far (57.) – 12.9.2015, Kontainer Arena

Kopten FC – Dynamo Donau Reserve 1:5 (1:1)

Aufstellung: Murat Aksoy – Flo Kraus, Adrian Brandauer, Wolferl Starzinger, Moritz Binder – Manuel Kaltenbacher, Apo Divlek, David Gunacker (81. Michael Malandi), Andi Zuwach (59. Franz Werner) – Juan Piccado Herrera (73. Bernhard Bretterbauer), Simon Torreiter

Tore: Juan Piccado Herrera (12.), Simon Torreiter (63., 88.) , Franz Werner (69., 71.)

Gelb: Flo Kraus (77.) – 20.9.2015, Sportplatz Leoopoldau

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